Wofür wir stehen

Wofür wir stehen

„Seitdem die Erkenntnisse über einen globalen Klimawandel in den 1980er Jahren langsam die Labore der Wissenschaftler verließen und zu einem gesellschaftlichen und politischen Diskurs wurden – im Jahr 3 nach dem Klimaabkommen von Paris – hat sich einiges getan. Der Klimawandel ist zu der bedeutendsten Herausforderung unserer Zeit geworden und doch lässt ein wirksames Umsteuern auf sich warten. Die globale Erwärmung führt uns offensichtlich an unsere Grenzen der eigenen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit. Jeden! Von der 12jährigen Schülerin bis zu den Führern der großen Wirtschaftsnationen.
Der Mensch ist schlichtweg nicht dafür ausgelegt, auf Probleme angemessen zu reagieren, die erst ein bis zwei Generationen später wirksam werden. Dabei war die Unfähigkeit für die eigenen Nachkommen zu sorgen, noch nie eine gute Überlebensstrategie. Und genau um diese Frage wird es sich zunehmend drehen – wer überlebt?
Der Klimawandel ist längst kein reines Umweltproblem mehr, sondern ist neben seiner politischen und wirtschaftlichen Tragweite vor allem ein Menetekel unseres sozialen Miteinanders auf diesem Planeten.

Arne Dunker, Vorstand

Der Klimawandel ist global und er ist entgegen allen anderen uns vertrauten Risiken nicht durch klare Ursache-Wirkung-Beziehungen charakterisiert; er wirkt langfristig über Generationen hinweg und er ist allgegenwärtig. Zudem trifft er tendenziell am wenigsten diejenigen, die zu seiner Entstehung maßgeblich beigetragen haben, noch in der Lage sind, nennenswert an seiner Eindämmung mitzuwirken.

Das Thema ist komplex und bedarf vielschichtiger Gegenmaßnahmen, die weit über konkrete Klimaschutzaktionen hinausgehen. Wie ein neues generationenübergreifendes Werteverständnis – Stichwort: Gerechtigkeit – und den Mut zu einer neuen Lebensweise.

Die Deutsche KlimaStiftung tritt seit 2009 an, um neben dem Grundlagenwissen genau diese wichtigen Anstöße für ein integrales Nachhaltigkeitsdenken anzubieten. Gerade junge Menschen wollen wir Halt und Orientierung geben in einer komplexen Informationswelt und in einer Welt, in der die „Alten“ ihnen Probleme hinterlassen anstatt sie zu schützen.

Wir sind überzeugt: Der Weg zu Klimaschutz und zu einer nachhaltigen Lebensweise auf diesem Planeten führt über Bildung!

Es ist ein langer Weg, der vor allem auf emotionales, selbstbestimmtes Lernen und auf „Geschichten des Gelingens“ setzt.
Deshalb erstellen wir keine wissenschaftlichen Materialien, sondern führen Bildungsprojekte im In- und Ausland durch mit dem Ziel, nicht an den Symptomen, sondern an den Ursachen der Klimaproblematik zu arbeiten. Wir wollen zu den Menschen gehen, räumlich und im Geiste.“

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