Presseinformation
Warum Menschen vor dem Klima die Flucht ergreifen
Wanderausstellung KLIMAFLUCHT der Deutschen KlimaStiftung auf Tour

Welche Auswirkungen hat die globale Erderwärmung auf die Fischer in Mekong-Delta? Welche Sorgen haben die Olivenbauern in Griechenland? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die neue Wanderausstellung KLIMAFLUCHT der Deutschen KlimaStiftung (DKS). Zehn lebensgroße Porträts erzählen in Audiobeiträgen über ihre Schicksale, Sorgen und wie der Klimawandel sich auf ihr Leben auswirkt. Diese zehn realen Geschichten stehen für Menschen aus allen Teilen der Welt. Zum Beispiel die Geschichte der Frau aus Somalia, der es durch die Dürren im Land immer schwerer fällt, Wasser zu finden. Oder die Geschichte der Schülerin aus Kiribati, die fürchtet, dass ihre Heimat durch den steigenden Meeresspiegel verschwinden wird.
Die Wanderausstellung bietet den Besuchern außerdem Hintergrundinformationen zu den Auswirkungen des Klimawandels und der Größe des ökologischen Fußabdrucks in den einzelnen Ländern. So soll Aufmerksamkeit für klimabedingte Flucht und Migration geschaffen werden. Seit Februar 2016 geht sie auf Tour durch Deutschland und kann bei der Deutschen KlimaStiftung ausgeliehen werden.
Die Wanderausstellung KLIMAFLUCHT wurde von Ria Papadopoulu entworfen. Sie hat den Auswahlwettbewerb unter Studierenden des Masterstudiengangs Bühnenbild und szenischer Raum an der technischen Universität Berlin gewonnen. Umgesetzt wurde die Ausstellung von der Deutschen KlimaStiftung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen.

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