Kuratorium

Das Kuratorium der Deutschen KlimaStiftung ist mit namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft besetzt.

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Max Schön – Vorsitzender

Max Schön ist Unternehmer in Lübeck und seit 2016 Vorsitzender des Vorstands der Possehl-Stiftung.

In der ersten Hälfte seines rund 30jährigen Arbeitslebens war Max Schön hauptsächlich als Unternehmer, Vorstand und Aufsichtsrat tätig. In der zweiten Hälfte engagierte er sich neben seiner Unternehmertätigkeit ständig zunehmend in Non-Profit-Organisationen. Zuletzt war er Mitglied im Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung  (2010-2016), Vorsitzender der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz (2011-2014) und Präsident der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME (2007-2016). Seit 2014 ist er Mitglied im Lenkungsausschuss des Sustainable Development Solution Network SDSN, Berlin. Seit 2017 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen KlimaStiftung.

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Prof. Dr. Peter Lemke

Prof. Dr. Peter Lemke studierte Physik in Berlin und Hamburg. Er promovierte 1980 und habilitierte sich 1987 im Fach Meteorologie an der Universität Hamburg, wo er am Max-Planck-Institut für Meteorologie arbeitete. Nach einem zweijährigen Forschungsaufenthalt an der Princeton University war er Professor an den Universitäten Bremen und Kiel und ist seit Februar 2001 als Professor für Physik von Atmosphäre und Ozean an der Universität Bremen tätig. Am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven war er Leiter des Fachbereichs Klimawissenschaften. Peter Lemke ist seit über 25 Jahren in internationalen Gremien im Bereich der Klima- und Polarforschung vertreten.

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Prof. Dr. Claudia Kemfert

Von 1988 bis 1994 studierte Prof. Dr. Claudia Kemfert Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Bielefeld und Oldenburg. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Stanford University schloss sie 1998 in Oldenburg ihre Promotion ab. 1999 übernahm sie die Leitung einer Forscher-Nachwuchsgruppe an der Universität Stuttgart. Als Gastprofessorin lehrte sie an den Universitäten von St. Petersburg, Moskau und Siena. Von 2000 bis 2004 hatte Claudia Kemfert eine Stelle als Junior-Professorin inne und leitete eine Forscher-Nachwuchsgruppe an der Universität Oldenburg. Sie war die erste Junior-Professorin Deutschlands, die auf eine ordentliche Professur berufen wurde. Kemfert ist Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen, des Nachhaltigkeitsbeirats Baden-Württemberg und des Nachhaltigkeitsbeirats Brandenburg. Ferner ist sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Energieinstitutes der Universität Linz. Seit April 2004 leitet Kemfert die Abteilung „Energie, Verkehr, Umwelt” am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Zudem hat sie die Professur für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin inne.

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Dr. Maritta Rogalla von Bieberstein Koch-Weser

Während ihres Studiums der Sozialwissenschaften führte Dr. Maritta Koch-Weser umfassende Feldforschungen in Brasilien durch. 1975 promovierte sie an der Universität Bonn und unterrichtete anschließend Anthropologie und Lateinamerikastudien an der George Washington Universität in Washington D.C. Einen Großteil ihres Berufslebens verbrachte sie 1980-1998 bei der Weltbank, wo sie weltweit maßgeblich an der Entwicklung von Projekten und Richtlinien im Umwelt- und Sozialbereich beteiligt war. In den Jahren 1999 und 2000 war sie Generaldirektorin von IUCN, der World Conservation Union, dem größten internationalen Dachverband von Umweltorganisationen. 2001 gründete sie Earth3000, eine international orientierte, mit Innovationen für Umwelt und nachhaltige Entwicklung befasste Organisation, deren Präsidentin sie nach wie vor ist.

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Senator Dr. Joachim Lohse

Senator Dr. Joachim Lohse studierte von 1976 bis 1983 Chemie und Geowissenschaften in Hamburg und Southampton mit Abschluss zum Diplom-Chemiker. Im Jahr 1988 promovierte er zum Dr. rer. nat. in mariner Geochemie und wurde Gründungsgesellschafter von Ökopol, dem Institut für Ökologie und Politik GmbH in Hamburg. Von 1989 bis 2003 war er hier Mitglied der Geschäftsführung. Anschließend leitete er bis 2009 das Öko-Institut e.V. in Freiburg mit weiteren Standorten in Darmstadt und Berlin. Daraufhin arbeitete er ein Jahr lang als freiberuflicher Berater, bis er 2010 zum hauptamtlichen Stadtrat durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kassel gewählt wurde. Im selben Jahr wurde er Dezernent für Verkehr, Umwelt, Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Kassel. Seit Juni 2011 ist er Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen.

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Jörg Schulz

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen war Jörg Schulz von 1980 bis 1982 als Rechtsanwalt in Bremerhaven tätig. Von 1982 bis 1999 folgte die Tätigkeit als Richter im Land Bremen. Im Dezember 1999 wurde Jörg Schulz zum Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven gewählt, 2005 erfolgte die Wiederwahl. Von 2011 bis 2017 war Jörg Schulz als Rechtsanwalt und Partner in einer mittelständischen Wirtschaftskanzlei tätig. Seit Mai 2017 ist er Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. Neben seiner Tätigkeit als Kuratoriumsmitglied der Deutschen KlimaStiftung ist Jörg Schulz Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Deutsches Auswandererhaus, Vorsitzender des Vorstandes der Hermann-Allmers-Stiftung und Ehrenbürger der Hochschule Bremerhaven.

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Jana Steingässer

Jana Steingässer studierte Ethnologie, Kulturanthropologie und Soziologie in Frankfurt am Main und Heidelberg sowie Australian Indigenous Studies in Perth. Bis 2008 war sie im Sonderforschungsbereich (SFB) „Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel“ an der Johann Wolfgang Goethe -Universität Frankfurt am Main tätig. Fortan arbeitete Jana Steingässer freiberuflich als Autorin und Journalistin und machte den Klimawandel- und Klimakommunikation, den gesellschaftlichen und kulturellen Wandel für eine nachhaltige Zukunft sowie den Reisejournalismus zu ihren Schwerpunktthemen.
Ab 2012 arbeiteten sie und Ihr Mann Jens Steingässer an dem Projekt „Die Welt von morgen – Eine Familie auf den Spuren des Klimawandels“. Hierfür reisten sie in betroffene Länder, um vor Ort Menschen, Tiere und Pflanzen zu begleiten, deren Leben sich durch Klimawandel bereits verändert hat. Seit 2017 vertieft Steingässer den Schwerpunkt „Wasser“ des Projekts u.a. im Zusammenhang mit dessen Veränderungen im globalen Klimasystem.

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