Wanderausstellung der Deutschen KlimaStiftung vermittelt Schülern Wissen zum Klimaschutz 

Das Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln fördern – das ist das Ziel der Deutschen KlimaStiftung. Mit der stiftungseigenen Wanderausstellung „Gradwanderung“ können Schülerinnen und Schüler an interaktiven Exponaten unter anderem lernen, welche Möglichkeiten es gibt, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun. „Klimaschutz ist nicht allein Aufgabe von Staat und Politik. Wir sind überzeugt davon, dass jeder Einzelne seinen Beitrag leisten kann. Dafür bedarf es der Aufklärung“, sagt Arne Dunker, Vorstand der Deutschen KlimaStiftung.

Wie sich der Klimawandel voraussichtlich auswirken kann, wird anhand von vier Klimazonen in der Ausstellung exemplarisch gezeigt. „Die Ursachen des Klimawandels sind in den Köpfen der Menschen noch nicht ausreichend verankert und es fehlt an der Bereitschaft sich dem Thema zu widmen und den Folgen entgegenzuwirken“, ist sich Arne Dunker sicher. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche KlimaStiftung die Wanderausstellung zum Thema Klimawandel entwickelt.

Die Ausstellung widmet sich dem komplexen Thema „Klima“ auf anschauliche Weise. So müssen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise Informationen zum Thema Trink- und Süßwasser aus erst aus einem Brunnen hochziehen. Dabei sind die Grundlagen der Klimatologie, die in der Ausstellung vermittelt werden, entscheidend für das Verständnis des Klimawandels und seiner Folgen. Diese Informationen ermöglichen den kritischen Umgang mit Fragen des Klimaschutzes und des Klimawandels.

Neben der Einführung in die Grundlagen des Klimasystems vermitteln thematische Vertiefungszonen die vorherrschenden klimatischen Verhältnisse sowie die ökologischen Besonderheiten der größten Klimazonen der Erde. Ein weiterer Ausstellungsbereich widmet sich dem Thema Klimaschutzverhalten. Hier können die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Verhalten überprüfen und Klimaschutzmaßnahmen kennenlernen. Jedes Exponat enthält einen Geheimcode, der gelöst werden und dann in ein Logbuch eingetragen werden muss. Durch die Entschlüsselung der Gesamtcodes wird abschließend die Station Portrait 2050 aktiviert. Hier erhalten die Schülerinnen einen fiktiven Lebenslauf bis in das Jahr 2050, der sie darüber informiert, wie sich das Klima in Deutschland bis zu diesem Zeitpunkt möglicherweise verändern wird und welche Konsequenzen das für das eigene Leben haben könnte.

Der Themenkomplex Klimaschutzverhalten kann zusätzlich zur Ausstellung anschließend in Form eines Workshops behandelt werden. Didaktisch aufbereitetes Unterrichtsmaterial ermöglicht eine spielerische Herangehensweise an das Thema, die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich selbstständig Zusammenhänge, die zum Klimawandel führen und lernen Handlungsmöglichkeiten kennen, die zum Klimaschutz beitragen.

Die Deutsche KlimaStiftung wurde im November 2009 durch die Klimahaus® Betriebsgesellschaft mbH initiiert. Ihr Ziel ist es, mittels Veranstaltungen und Bildungsprojekten im In- und Ausland, Handlungsoptionen für eine nachhaltige Entwicklung und den Klimaschutz anschaulich darzustellen.

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