Die neue Wanderausstellung der Deutschen KlimaStiftung 

BREMERHAVEN. Welche Auswirkungen hat die globale Erderwärmung auf die Fischer in Mekong-Delta? Welche Sorgen haben Olivenbauern in Griechenland? Wo soll das Flutopfer aus Pakistan hin? Mit diesen und mehr Fragen beschäftigt sich die neue Wanderausstellung „Klimaflucht“ der Deutschen KlimaStiftung, die Aufmerksamkeit für klimabedingte Flucht und Migration schaffen soll. Zehn lebensgroße Porträts erzählen in Audiobeiträgen über ihre Schicksale, Sorgen, Perspektiven und die Folgen des Klimawandels in ihrer Region. „Da ist eine Frau aus Somalia auf der Suche nach Wasser, weil Dürren in ihrem Land zunehmen und sie keine Lebensgrundlage mehr hat. Eine Schülerin aus Kiribati fürchtet wegziehen zu müssen, denn ihre Heimat kann durch den steigenden Meeresspiegel überflutet werden. Auf der anderen Seite steht eine deutsche Teenagerin, die von ihren Maßnahmen zum Schutz des Klimas berichtet und ein Überdenken des eigenen Lebensstils fordert“, so Arne Dunker, Vorstand der Deutschen KlimaStiftung.

Die Wanderausstellung „Klimaflucht“ wurde von Ria Papadopoulu entworfen, die den Wettbewerb des Masterstudiengangs Bühnenbild und szenischer Raum an der technischen Universität Berlin gewann. Umgesetzt wurde die Ausstellung von der Deutschen KlimaStiftung in Zusam-menarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen. Die zehn realen Geschichten der „Klimaflüchtlinge“ werden von Hintergrundinformationen zu den Auswirkungen des Klimawandels und der Größe des ökologischen Fußabdrucks in den einzelnen Ländern begleitet.

Kontaktieren SIe uns

Wir melden uns umgehend zurück!

Not readable? Change text. captcha txt