Abgeschlossene Projekte

WIR ALS DEUTSCHE KLIMASTIFTUNG führen nicht nur selbst Projekte durch, sondern unterstützen auch andere. Damit helfen wir, Wissen rund um das Klima und den Klimawandel zu vermitteln und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

DIE DEUTSCHE KLIMASTIFTUNG BEI DER KIDS CLIMATE CONFERENCE 2018

Die Kids Cli­ma­te Con­fe­rence (KCC) ist eine In­itia­ti­ve von Center Parcs mit Un­ter­neh­men und Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen wie WWF Young Panda, der Deutschen KlimaStiftung und UNICEF. Im Jahr 2012 fand die erste Kon­fe­renz die­ser Art in den Nie­der­lan­den statt und seit 2015 auch in Deutsch­land.

In diesem Jahr – bei der vierten Kids Climate Conference – drehte sich vom 15. bis 17. Juni 2018 im Centerparks Hochsauerland alles rund um das Thema „Welt in Bewegung – Beweg dich mit“. Auch wir waren wieder dabei und haben den über 160 teilnehmenden Kindern mit unserer Wanderausstellung KLIMAFLUCHT und einem darauf aufbauenden Weltverteilungsspiel die Ursachen und Hintergründe zu klimabedingter Migration interaktiv veranschaulicht.

KLIMACON 2018 – AUSZUBILDENDE GEBEN ANTWORT

Klimahaus Betriebsgesellschaft mbH und Nehlsen GmbH & Co. KG feierten gemeinsam innovatives Kooperationsprojekt.

Unter dem Motto „unsere VerANTWORTung“ wurden am 1. Juni 2018 zwanzig kaufmännische Auszubildende des Bremer Entsorgungsunternehmens und der Bremerhavener Wissens- und Erlebniswelt die Ergebnisse ihres Klimaschutzprojekts mit einer großen Veranstaltung im Klimahaus präsentiert – Ein Tag von Azubis für Azubis, der ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht. Es gab Vorträge, Workshops und Mitmachaktionen, die sich mit den verschiedenen Aspekten des Umweltschutzes befassten.

7. BILDUNGSFORUM IM KLIMAHAUS® BREMERHAVEN 8° Ost

Unter dem Titel „Die Zukunft mit hochwertiger Bildung gestalten – Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Umsetzung der Agenda 2030 (SDG)“ befasst sich das 7. Bildungsforum mit der Frage, wie kann Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele beitragen. Zur Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland hat die Bundesregierung 2016 eine neue Nachhaltigkeitsstrategie verfasst, die sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDG) orientiert. In diesem Zusammenhang präsentieren sich Beispiele aus der Bildungspraxis zu Ziel 4 (Hochwertige Bildung), Ziel 8/12 (Menschenwürdiges Arbeiten / Nachhaltiges Wachstum und Konsum) sowie Ziel 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz).

In drei verschiedenen Werkstätten haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, verschiedene Projekte zu den Themen „UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung als Hebel zur Umsetzung der Sustainable Developement Goals (SDGs)“, „Bildung für mehr Klimaschutz“ und „Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften“ kennenzulernen und zu diskutieren. Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden bieten wir hier den Teilnehmern die Möglichkeit, sich konkret mit erfolgreichen und innovativen Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Bildungsbereichen zu informieren.

Das Bildungsforum wird jährlich vom Klimahaus Bremerhaven durchgeführt und ist eine Fortbildungsveranstaltung zu einem gesellschaftlich und wissenschaftlich aktuellen Thema vor dem Hintergrund der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen.
Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden bieten wir hier den Teilnehmern die Möglichkeit, sich konkret mit erfolgreichen und innovativen Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Bildungsbereichen zu informieren. Mit ca. 100 Teilnehmern werden so die Möglichkeiten einer qualitativ hochwertigen Vermittlung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung diskutiert und erfahrbar gemacht. Die Themen reichen dabei von der außerschulischen Bildung über das Globale Lernen und der kulturellen Bildung für nachhaltige Ernährung.

Das Bildungsforum richtet sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und aus Erwachsenenbildungsinstituten, Lehramtsanwärter und Studierende ebenso wie an Pädagogen und Interessierte aller Fachrichtungen.

Anmeldungen unter:
http://www.klimahaus-bremerhaven.de/bildungsforum.html

DIE DEUTSCHE KLIMASTIFTUNG BEI DER WELTKLIMAKONFERENZ IN BONN/BERLIN

Anlässlich der 23. Vertragstaatenkonferenz (Conference of the Parties: COP23) zeigte die Deutsche KlimaStiftung beim People’s Climate Summit in Bonn ihre Wanderausstellung KLIMAFLUCHT und lud zu einem Fachgespräch über klimabedingte Migration in Berlin ein.

Vom 3.-7. November 2017 konnten die Besucher*innen der Weltklimakonferenz auf dem alternativen Klimagipfel – dem People’s Climate Summit – unsere Wanderausstellung KLIMAFLUCHT besuchen. Zudem brachten wir uns in der „Bonn Zone“ und dem Climate Planet ein und hielten auf der Großdemonstration „Klima schützen – Kohle stoppen“ die Flagge für den Klimaschutz hoch.

Ein besonderes Highlight war die Podiumsdiskussion „Von Fidschi nach Bonn – Wie der Klimawandel Menschen in die Migration zwingt“ am 16. November 2018 mit rund 80 Teilnehmer*innen in der Vertretung der Freien Hansestadt Bremen beim Bund in Berlin. In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen und der Klima-Allianz Deutschland nahmen an der Podiumsdiskussion neben Ilse Hahn, Referatsleiterin für Grundsatzfragen Flucht und Migration im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Dr. Jacob Schewe, Klimaphysiker beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auch die beiden Klimabotschafterinnen Vasiti Tebamare und Maria Tiimon, Pacific Outreach Officer von der Nichtregierungsorganisation Pacific Calling Partnership aus Kiribati teil.

COP23

Der 110.000 Einwohner zählende Inselstaat Kiribas erstreckt sich über 33 Inseln Mikronesiens und Polynesiens. „Gesundheit, Frieden und Wohlstand“ ist das offizielle Motto der Republik, die am 12. Juli 1979 ihre Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich erklärte. Kiribati ist im besonderen Maße vom Klimawandel bedroht. Nach Berechnungen der Weltbank könnte die Inselgruppe im Jahr 2050 größtenteils nicht mehr bewohnbar und spätestens 2070 überschwemmt sein, wenn nicht bald mit engagierten Klimaschutzmaßnahmen gegengesteuert wird.

Die Klimabotschafterinnen aus Kiribati zeigten sich jedoch trotzdem zuversichtlich, obwohl die COP 23 in Bonn nicht den großen Durchbruch brachte. „Die vielen kleinen Initiativen geben uns Hoffnung, dass wir gemeinsam umsteuern können“, sagte Maria Tiimon. „Aber wir brauchen jetzt Taten, nicht erst morgen oder übermorgen“, unterstrich sie.

DIE DEUTSCHE KLIMASTIFTUNG BEI DER KIDS CLIMATE CONFERENCE 2017

Die Kids Cli­ma­te Con­fe­rence (KCC) ist eine In­itia­ti­ve von Center Parcs mit Un­ter­neh­men und Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen wie WWF Young Panda, der Deutschen KlimaStiftung und UNICEF. Im Jahr 2012 fand die erste Kon­fe­renz die­ser Art in den Nie­der­lan­den statt und seit 2015 auch in Deutsch­land.

Schon zum zweiten Mal war die Deutsche KlimaStiftung mit einem Workshop auf der Kids Climate Conference mit dabei. In diesem Jahr stand die Ernährung im Mittelpunkt der Veranstaltung vom 23. bis 25. Juni im Center Parc Hochsauerland: „Woher kommen unsere Lebensmittel? Gibt es genug Essen für alle Menschen auf der Welt?“ Diesen und weiteren Fragen gingen 150 Kinder und Jugendliche im Alter von 8-14 Jahren nach. „Unter dem Motto: Du bist was du isst! Beim Essen die Umwelt schützen! entwickeln die TeilnehmerInnen Leitsätze für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde“, so Jean Henkins, Ideengeber dieser spannenden und wichtigen Veranstaltung. Unter den 16 besten Ideen der teilnehmenden Kinder der KCC 2017 waren u.a. Vorschläge zu verpackungsfreien Lebensmitteln, einem Schulfach „gesunde & klimafreundliche Ernährung“ oder dem Veggie-„KlimaBurger“ als Schulessen.

Diesen „KlimaBurger“ konnten die Kinder am Stand der Deutschen KlimaStiftung braten und geniessen. Hier entwickelten die kids Sensibilität gegenüber ihrem CO2-Fußabdruck und verglichen einen Fleisch- und einen Vegie-Burger miteinander. Ziel dieser Kinderkonferenz ist es, das Gelernte in den Leitsätzen für ein umweltgerechteres Verhalten in einem Klimabuch zusammenzufassen und an MitschülerInnen, Schulleitung, Bürgermeister und Politiker zu übergeben.

Weitere Informationen gibt es unter http://kidsclimateconference.de.

Das Rezept mit allen Zutaten und der Zubereitung des „KlimaBurger“ findet man unter dem Button:

IT’S UP TO YOUTH – JUGENDKONFERENZ IN BONN

Die Deutsche Klimastiftung nahm bei der „It’s up to YOUth“- Jugendkonferenz der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) teil.

Drei Tage lang die Welt ein Stückchen besser machen… dazu hatten rund 200 junge Menschen aus rund 15 Ländern im Alter von 16-30 Jahren bei der Jugendkonferenz der DGVN in Bonn vom 25. bis 27. November 2016 die Gelegenheit. Die Deutsche Klimastiftung brachte sich aktiv mit ihrer neuen Wanderausstellung „Klimaflucht“ und einem interaktiven Stand mit ein. Sechs lebensgroße Figuren aus unterschiedlichen Erdteilen wiesen die TeilnehmerInnen auf umweltbedingte Migration und ihre Folgen hin. Ein Thema, das gut zum Konferenz-Programm mit unterschiedlichen Panels, Podiumsdiskussionen, Workshops und Zukunftswerkstätten passte, z.B. zu den Themen Generationengerechtigkeit und Jugendpartizipation, Sustainable Development Goals (SDGs), Zukunft der Klimapolitik sowie Jugend, Frieden und Sicherheit.

6. BILDUNGSFORUM: NICHT NUR DIE LIEBE GEHT DURCH DEN MAGEN…

…sondern inzwischen die ganze Welt. Bereits zum 6. Mal war die Deutsche KlimaStiftung beim Bildungsforum im Klimahaus Bremerhaven am 28. März 2017 mit dabei.

Unter dem Motto „Unsere Zukunft geht durch den Magen – Bildung für nachhaltige Ernährung“ tauschten sich Bildungsexperten und Umweltspezialisten über die Möglichkeiten aus, wie man eine gesunde und klimafreundliche Ernährung im Bildungsalltag integrieren kann. Die Deutsche KlimaStiftung präsentierte sich mit der KLIMAFLUCHT-Wanderausstellungsfigur aus dem Land Kiribati. Hier ist es vor allem das verschmutzte Trinkwasser, das ungenießbar wird, wenn es sich aufgrund von Überschwemmungen mit Meerwasser vermischt wird.

Unsere Ernährungsweise entscheidet über Herkunft, Anbauweise und Vermarktung von Lebensmitteln, stellt die Weichen zwischen Ressourcen belastender oder zukunftsfähiger Landwirtschaft, zwischen solidarischen oder ausnutzenden Produktionsbedingungen. Insgesamt trägt die Ernährung in Deutschland jährlich mit 20 % (rund 2,1 Tonnen) an klimarelevanten Emissionen pro Person zu den Treibhausgasemissionen bei und liegt damit gleichauf mit der Mobilität.

Die globalen Auswirkungen auf Umwelt und Klima können also durch die Ernährungsweise direkt gesteuert werden. Bildung spielt bei diesem Prozess eine zentrale Rolle. Eine zukunftsorientierte Ernährungsweise umfasst umweltfreundliche, gesundheitsfördernde, gesellschaftlich und ökonomisch faire landwirtschaftliche Produktion.

Das schließt die Bevorzugung pflanzlicher, saisonaler und regionaler Lebensmittel ein, die ökologisch erzeugt und fair gehandelt sind. Sollte diese Transformation im Ernährungsbereich gelingen, wäre beidem geholfen: der gesunden Ernährung jedes Einzelnen und dem Erhalt der Lebensgrundlagen weltweit.

MISEREOR KARIKATUREN-AUSSTELLUNG IM KLIMAHAUS BREMERHAVEN 8° OST

Vom 26. September bis zum 30. Oktober 2016 war die Ausstellung „Glänzende Aussichten“ im Klimahaus Bremerhaven zu sehen.

48 Bilder schmückten den Eingangsbereich des Klimahauses in Bremerhaven. Mit lustigen Sprüchen aber vor einem ernsten Hintergrund, zogen die Karikaturen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Unter dem Motto „Klima, Konsum und andere Katastrophen“ regten die Karikaturen die Betrachter zum Nachdenken an. Weitere Informationen unter https://www.misereor.de/mitmachen/ausstellungen/karikaturenausstellung/

ARABISCHE FÜHRUNG EIN ERFOLG

Am 1.10.2016 fand zum „Tag der Stiftungen“ eine arabische Führung im Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost statt.

Die aus Syrien stammende Noor Mohamad, die derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der Deutschen KlimaStiftung leistet, bot eine Führung der besonderen Art an: 25 TeilnehmerInnen mit Flucht- und Migrationshintergrund nahmen an einer arabischen Führung durch das Klimahaus teil und waren begeistert. Weitere Führungen auf arabisch sind auf Anfrage möglich.

DEUTSCHE KLIMASTIFTUNG BEI DER „WOCHE DER UMWELT“ IN BERLIN

Deutsche KlimaStiftung zu Gast im Schloss Bellevue.

Auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck und der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) präsentierte sich die Deutsche KlimaStiftung zusammen mit dem Klimahaus Bremerhaven mit dem Thema „klimafreundliche Ernährung“ auf dieser Fachmesse. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern wurden 200 Projekte aus den Bereichen Klimaschutz und Energie, Mobilität, Bildung und Nachhaltigkeit vorgestellt. Fachgespräche, Podiumsdiskussionen und Workshops rundeten das Programm ab.

JUGENDKLIMARAT BREMERHAVEN

Zusammen mit der Klimastadt Bremerhaven und vielen weiteren Mithelfern beteiligt sich die Deutsche KlimaStiftung aktiv bei der Bildung des Jugendklimarates.

Ziel ist es, engagierten und klimabewussten Schülerinnen und Schülern ab der 7. Jahrgangstufe die Möglichkeit zu bieten, Projekte zum Schutze des Klimas zu realisieren und ihnen Mitsprache in der kommunalen Klimapolitik  zu ermöglichen. Diese Form der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist durch die Stadtverfassung Bremerhavens garantiert. Über den Jugendklimarat werden den Jugendlichen Mittel und Wege bereitgestellt, um ihrer Arbeit möglichst viel Reichweite und einen gesellschaftlichen Rückhalt zu verleihen.

„WE ARE THE WORLD“

Rund 1.500 geflüchtete Menschen, Helfer und Besucher nahmen die Einladung am 6. November 2015 an und kamen zum „We are the world“-Willkommensfest ins Klimahaus Bremerhaven.

Das Fest wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Bremerhaven anlässlich der aktuellen Flüchtlingssituation veranstaltet. Dort erwartete die Gäste ein breites Angebot an Musikprogramm, Bastelaktionen, Zauberkünsten, Fußballaktivitäten bis hin zu einer Hüpfburg.

Bei einem Imbiss bot sich die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Musikalisch wurde das Fest von den Gipsy Diamonds, dem Shanty Chor Bremerhaven, Thomas Heitmann und Mariama Ceesay begleitet. Die Eintrittskarten wurden an Flüchtlinge und ehrenamtlichen Helfer kostenfrei vergeben. Der Abschluss bildete neben einem Bericht des syrischen Studenten Mujed Fandi über seine Flucht das gemeinsame Lied „We are the world“, welches in einem Meer aus Laternen gesungen wurde.

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